So wenig wie möglich

So viel wie nötig

PRAXIS

GIBT ES RICHTIG ODER FALSCH?

WIE OFT UND WIE LANGE?

Das Ergebnis hängt immer von der eigenen Entscheidung ab. Wenig Üben heißt wenig Wirkung - nicht nur im Qigong. Die Empfehlung lautet: 10 Minuten am Tag sind besser als eine Stunde einmal in der Woche. Um Erfolg zu verspüren, sollten wir am Anfang mehr üben, jedoch ohne Druck, sondern geduldig mit uns selbst. 

FALSCH ODER RICHTIG  - ODER EINFACH ANDERS?

Viele Menschen haben Angst, etwas falsch zu machen. Unter Berücksichtigung einiger Grundregeln gibt es kein "falsch". Wenn wir die Übungen anders ausführen als gedacht, so gibt es einfach andere Wirkungen. Maßstab sind auch der eigene Körper, die persönliche Kondition und Konstitution.

WELCHE BEDEUTUNG HABEN EMPFINDUNGEN WÄHREND DES ÜBENS?

Schwitzen: da Energie durch die Kanäle strömt, öffnen sich die Poren, überschüssige Energie wird als    Schweiß über die Haut abgegeben. Innere Energie bewegt sich und Schwitzen wird als äußeres Anzeichen für Übungsfortschritte angesehen. Schwitzen kann aber auch bei Stillem Qigong auftreten. Nach den Übungen sollte man nicht sofort duschen, so dass sich die Poren schließen können.

 

Schmerzen: können am Anfang der Übungspraxis auftreten, wenn Muskeln und Sehnen in den Beinen noch schwach sind. Bei Übungen im Sitzen kann die Region unterer Rücken schmerzen, da die Muskeln erst lernen müssen, den Körper aufrecht zu halten. Eine ungünstige Haltung führt oftmals zu Problemen, so dass zunächst die Grundprinzipien guter Haltung beachten werden sollten. Kopfschmerzen hängen oft mit Verspannungen des Nackens und ungünstiger Atmung zusammen, daher: Nacken und Schultern entspannen, gleichmäßig atmen, Blick nicht fokussieren und nicht vergessen, die Energie im Unterbauch zu sammeln.

 

Blähungen, Aufstoßen und Husten:  sind Anzeichen für die Entgiftung des Körpers. 

Bei Magenproblemen wird man häufig aufstoßen. Wenn die Lunge viel Schleim hat kann Husten entstehen.Wenn der Darm unverdaute Nahrung trägt, werden die Gase den Körper verlassen wollen. All' diese Erscheinungen zeugen von einem Reinigungsprozess, den wir nicht unterbinden sollten.


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